1996 wurde die Kasseler Stottertherapie (KST) von Dr. Alexander Wolff von Gudenberg, Facharzt für Allgemeinmedizin, Stimm- und Sprachstörungen und selbst BetroffenerBetroffener: Bezeichnet einen vom Stottern betroffenen Menschen., gegründet. Neben anfangs wechselnden Einrichtungen in Kassel fand ein Großteil der Kurse bis 2002 in Baunatal bei Kassel statt.

Baunatal1

Im Juli 1999 sicherte die AOK, als erster Vertragspartner der Kasseler Stottertherapie, die Übernahme der Therapiekosten zu. Zahlreiche Krankenkassen folgten!

aok

Im Januar 2003 zog das Institut der Kasseler Stottertherapie von Baunatal in den Habichtshof in Bad Emstal bei Kassel, der sich im Naturpark Habichtswald befindet.

Habichtshof

2004 wurde die eigens von der Kasseler Stottertherapie entwickelte Therapiesoftware „flunatic!“ zum ersten Mal eingesetzt.
„flunatic!“ unterstützt die Patienten in der entscheidenden Phase der NachsorgeNachsorge: Beschreibt sämtliche Aktivitäten und Veranstaltungen zur Auffrischung Vertiefung des Gelernten, der Vorbeugung und Minderung von Rückfällen sowie zur langfristigen Sicherung des Therapieerfolges.. Das computergestützte Biofeedback zu Hause ist ein neues, wirksames therapeutisches Werkzeug.

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Im Juni 2008 begrüßte die Kasseler Stottertherapie den 1000sten Patienten.

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2009 - Im Zuge der Entwicklung des „FranKa“-Therapieprogramms wurde auch die bereits bestehende Therapiesoftware „flunatic!“ angepasst. So entstand speziell für die Kindertherapie der 6-9-Jährigen die Therapiesoftware „flunatic junior“. Mit ihr kann die weiche Sprechweise kindgerecht anhand von Bildern und einem individuell anpassbaren Belohnungssystem trainiert werden.

FranKa PC

Im Mai 2009 fand der erste „FranKa“-Kurs in Bad Emstal statt. Das Therapieprogramm für stotternde Kinder im Alter von 6-9 Jahren wurde gemeinsam von Mitarbeitern der Kasseler Stottertherapie und der Universität Frankfurt am Main entwickelt.

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Im Juni 2010 wurden die Therapiemöglichkeiten der Kasseler Stottertherapie um einen weiteren Standort in Berlin erweitert.

Die Stimme lernt fliegen! – 2010 entwickelte die Kasseler Stottertherapie die Smartphone-App „FLUXXY“. Ein kleines Raumschiff, welches durch die Lautstärke der Stimme gesteuert wird, fliegt auf gefährlicher Mission durchs All. „FLUXXY“ soll vor allem Kindern dabei helfen, einen sicheren Umgang mit der Stimme und der Atmung zu erlernen.

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Im Februar 2012 wurden die bestehenden Standorte der Kasseler Stottertherapie in Bad Emstal und Berlin um Hattingen in Nordrhein-Westfalen erweitert.

Ebenfalls 2012, nur wenige Monate nachdem der neue Standort Hattingen hinzugekommen war, erweiterte die Kasseler Stottertherapie die bestehenden Therapiemöglichkeiten um Eriskirch am Bodensee, Nürnberg und Barendorf in der Lüneburger Heide.

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Bis 2013 wurden mehr als 2500 Klienten therapiert. Das ist bundesweit die Spitzenposition und unterstreicht den Erfolg des Konzepts der Kasseler Stottertherapie.

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