4. März 2009

Stottern: Krankenkassen gehen in der Behandlung neue Wege

Pressemitteilung der Kasseler Stottertherapie zum europäischen Tag der Logopädie am 6. März 2009 Wolfsburg/ Hannover/Kassel. Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) und die Deutsche BKK gehen neue Wege in der Behandlung von stotternden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Vor wenigen Tagen unterzeichneten sie eine Kooperationsvereinbarung mit dem Institut der Kasseler Stottertherapie. Dort lernen BetroffeneBetroffene: Bezeichnet einen vom Stottern betroffenen Menschen. in 14-tägigen Intensivkursen mit anschließender einjähriger Nachsorgephase flüssig zu sprechen. Die Kosten dieser Behandlung werden seit dem 1. März 2009 von den genannten Kassen vertraglich übernommen. Über 1.100 Patienten haben bisher in dem computerunterstützten Intensivprogramm der Kasseler Stottertherapie ein neues „weiches“ SprechmusterSprechmuster: Jeder Mensch setzt die Sprache in verschiedenen Formen ein, diese nennt man Sprechmuster. Stotternde entwickeln im Laufe der Zeit ein an die Sprechstörung angepasstes, durch das Stottern geprägtes Sprechmuster, welches es im Rahmen einer Therapie zu durchbrechen gilt. erlernt. > Vollständige Pressemitteilung [PDF]