22. Oktober 2006

Kasseler Stottertherapie warnt vor Heilungsversprechen – Stottern ist kurzfristig nicht heilbar!

Pressemitteilung der Kasseler Stottertherapie zum 9. Welttag des Stotterns am 22. Oktober 2006 Bad Emstal (KST) „Immer wieder versprechen Therapeuten stotternden Menschen, dass sie nach Absolvierung einer Kurz-Therapie vom Stottern geheilt sind. Das entspricht nicht der Wahrheit, denn Stottern ist nicht heilbar. Solche Heilungsversprechen sind überdies unseriös, weil sie die Verzweiflung stotternder Menschen ausnutzen und sie alleine lassen, … wenn sie sich nach nur wenigen Monaten wieder frustriert in ‚ihr Schneckenhaus’ zurückziehen. Wir erleben es ständig, dass Stotterer nach einer vermeintlichen Heilungs-Blitztherapie zu uns kommen und über ihre zerstörten Hoffnungen berichten“, so Dr. Alexander Wolff von Gudenberg, BetroffenerBetroffener: Bezeichnet einen vom Stottern betroffenen Menschen., Facharzt für Allgemeinmedizin, Stimm- und Sprachstörungen und Leiter des Instituts der Kasseler Stottertherapie. > Vollständige Pressemitteilung [PDF]