22. Oktober 2005

Aktuelle Hirnforschung: Funktionelle Kernspintomographie (fMRT) belegt erstmalig Wirksamkeit einer Stottertherapie

Pressemitteilung der Kasseler Stottertherapie zum 8. Welttag des Stotterns am 22. Oktober 2005 Bad Emstal (KST) „Die aktuellen Ergebnisse der Hirnforschung der Universitätsklinik Frankfurt belegen die Wirksamkeit der Kasseler Stottertherapie. Unser sprechmotorisches Training gleicht die bei Stotte-rern nachgewiesenen Störungen in der linken Hirnhälfte bei Sprechplanung und Sprachproduktion dadurch aus, dass benachbarte Hirnregionen stärker aktiviert werden. Mit diesem Ergebnis weist die Hirnforschung der Uniklinik Frankfurt therapeutische Effekte hirnfunktionell nach“, so der Leiter des Insti-tuts der Kasseler Stottertherapie und Facharzt für Allgemeinmedizin, Stimm- und Sprachstörungen, Dr. Alexander Wolff von Gudenberg. Prof. Katrin Neumann, Oberärztin in der Klinik für PhoniatriePhoniatrie: Phoniatrie: griechisch „Stimmheilung“ - Hauptaufgabe der Phoniatrie ist die Diagnostik und Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen sowie kindlichen Hörstörungen. und PädaudiologiePädaudiologie: Pädaudiologie: Teilgebiet der Audiologie (Wissenschaft des Hörens) – Hauptaufgabe der Phoniatrie ist die Diagnostik und Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen sowie kindlichen Hörstörungen. der Universitätsklinik Frankfurt, untersucht mit ihrem Team seit fünf Jahren mit einer funktionellen Magnetresonanz-Tomographie die Hirnaktivität von Stotterern und normal sprechenden Personen. Die Studie ergab, dass Stotterer insgesamt mehr Gehirnareale beim Sprechen aktivieren als Normalsprecher. > Vollständige Pressemitteilung [PDF]