Ärztliche Leitung - Biografie

Alexander-WvG

Vom Patienten zum Therapeuten

Dr. Alexander Wolff von Gudenberg über seinen Lebensweg und die Suche nach Lösungen, um seine Sprechflüssigkeit langfristig zu verbessern:

„Im Alter von vier Jahren begann mein Stottern mit heftigen SprechblockadenSprechblockaden: Als Blockaden werden die im Redefluss auftretenden Unterbrechungen durch Stotterereignisse beschrieben. Sie zeigen sich meist durch Wiederholungen und Dehnungen von Lauten, Worten und Sätzen sowie Blockierungen der Artikulation, Atmung und Stimmgebung.. Sprachtherapeutische, krankengymnastische und medikamentöse Behandlungsversuche blieben genauso erfolglos wie psychoanalytische und verhaltenstherapeutische Behandlungen. Obwohl massives soziales und verbales VermeideverhaltenVermeideverhalten: Durch negative Erfahrungen und sprecherische Misserfolge bauen Stotternde häufig Vermeidestrategien auf. So lassen sie oft andere für sich sprechen, vermeiden Situationen und tauschen Wörter und Sätze, um sich dem Stottern zu entziehen. sowie Rückzugstendenzen in diesen Jahren mein Leben bestimmten, fasste ich den Mut, Medizin zu studieren und Facharzt zu werden.

1987 lernte ich durch die amerikanische Selbsthilfebewegung die sprechmotorische Intensivtherapie PFSP (Precision Fluency ShapingFluency Shaping: (fluency: Flüssigkeit, Fluss; shaping: formen) – Anders als andere SprechtechnikenSprechtechniken: Sprechtechniken helfen Stotternden, sich ein kontrollierteres und flüssigeres Sprechen zu erarbeiten. Hierbei gibt es eine Vielzahl verschiedener Ansätze und Herangehensweisen – alle verfolgen jedoch das Ziel, das Auftreten des Stotterns zu reduzieren., setzt „Fluency Shaping“ nicht erst an der auftretenden Sprechblockade an. Ziel ist ein durchgängiges weiches Sprechen, was zu einem flüssigeren Sprechen führt und SprechblockadenSprechblockaden: Als Blockaden werden die im Redefluss auftretenden Unterbrechungen durch Stotterereignisse beschrieben. Sie zeigen sich meist durch Wiederholungen und Dehnungen von Lauten, Worten und Sätzen sowie Blockierungen der Artikulation, Atmung und Stimmgebung. durch ein kontinuierliches Anwenden vorbeugt. Program) nach Dr. Webster kennen. Diese brachte mir erstmals zeitweilige Kontrolle über mein Sprechen, aber aufgrund mangelnder NachsorgeNachsorge: Beschreibt sämtliche Aktivitäten und Veranstaltungen zur Auffrischung Vertiefung des Gelernten, der Vorbeugung und Minderung von Rückfällen sowie zur langfristigen Sicherung des Therapieerfolges. nicht den gewünschten langfristigen Erfolg.

1994 traf ich auf der Konferenz der International Fluency Association (IFA) in München einen israelischen Anbieter der ‚Fluency ShapingFluency Shaping: (fluency: Flüssigkeit, Fluss; shaping: formen) – Anders als andere SprechtechnikenSprechtechniken: Sprechtechniken helfen Stotternden, sich ein kontrollierteres und flüssigeres Sprechen zu erarbeiten. Hierbei gibt es eine Vielzahl verschiedener Ansätze und Herangehensweisen – alle verfolgen jedoch das Ziel, das Auftreten des Stotterns zu reduzieren., setzt „Fluency Shaping“ nicht erst an der auftretenden Sprechblockade an. Ziel ist ein durchgängiges weiches Sprechen, was zu einem flüssigeren Sprechen führt und SprechblockadenSprechblockaden: Als Blockaden werden die im Redefluss auftretenden Unterbrechungen durch Stotterereignisse beschrieben. Sie zeigen sich meist durch Wiederholungen und Dehnungen von Lauten, Worten und Sätzen sowie Blockierungen der Artikulation, Atmung und Stimmgebung. durch ein kontinuierliches Anwenden vorbeugt.‘-Software und reiste für sechs Monate nach Jerusalem. Dort übersetzte ich die Software im Rahmen einer Arbeitsgruppe an der Hebräischen Universität, passte sie an die deutschen Notwendigkeiten an und entwickelte ein modifiziertes ‚Fluency ShapingFluency Shaping: (fluency: Flüssigkeit, Fluss; shaping: formen) – Anders als andere SprechtechnikenSprechtechniken: Sprechtechniken helfen Stotternden, sich ein kontrollierteres und flüssigeres Sprechen zu erarbeiten. Hierbei gibt es eine Vielzahl verschiedener Ansätze und Herangehensweisen – alle verfolgen jedoch das Ziel, das Auftreten des Stotterns zu reduzieren., setzt „Fluency Shaping“ nicht erst an der auftretenden Sprechblockade an. Ziel ist ein durchgängiges weiches Sprechen, was zu einem flüssigeren Sprechen führt und SprechblockadenSprechblockaden: Als Blockaden werden die im Redefluss auftretenden Unterbrechungen durch Stotterereignisse beschrieben. Sie zeigen sich meist durch Wiederholungen und Dehnungen von Lauten, Worten und Sätzen sowie Blockierungen der Artikulation, Atmung und Stimmgebung. durch ein kontinuierliches Anwenden vorbeugt.‘-Konzept. Durch die mittlerweile mehrfach modifizierte Übungssoftware und das gemeinsame regelmäßige Üben mit ‚Leidensgenossen‘ gelang es mir dann im zweiten Schritt, die erreichte Sprechflüssigkeit zu verbessern und langfristig aufrechtzuerhalten."

„Heute bin ich froh, dass ich durchgehalten habe und eine in Deutschland neue und vor allem erfolgreiche Therapieform etablieren konnte."

Dr. Alexander Wolff von Gudenberg,
Institutsleiter der Kasseler Stottertherapie und Facharzt für
Allgemeinmedizin, Stimm- und Sprachstörungen