17. August 2016

Ministerbesuch in Bad Emstal

Al-Wazir informiert sich über Telemedizin

Hessens Staatsminister Tarek Al-Wazir war am 16. August, im Rahmen seiner Sommerreise, zu Gast im Institut der Kasseler Stottertherapie in Bad Emstal. Die dort entwickelte und seit 2012 eingesetzte Online-Therapie bezeichnet er als wegweisendes Projekt der Telemedizin. Das neuartige Projekt im Bereich E-Health eröffnet die Möglichkeit, Stotternde zu therapieren, während sie sich von zu Hause aus in einem virtuellen Therapieraumvirtuellen Therapieraum: Bezeichnet in der Online-Stottertherapie ein Behandlungszimmer im Internet, in welchem sich der/die Patient/en und der Therapeut zu regelmäßigen Therapie- und Trainingseinheiten treffen. bewegen. „Den Patienten spart das lange Wege und damit Zeit“, so der Minister.

> Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier [PDF]

Vor dem Institut


10. August 2016

German EIT Health SHIP

14 Start-up Teams auf einem Schiff für innovative Gesundheitslösungen

Am 9. August 2016 organisierte die German EIT Health GmbH die erste Accelerator SHIP-Veranstaltung (Ship for Health Innovation Pitches) in Heidelberg. Ziel der Veranstaltung war es, die deutschen Gewinner (1 Gewinner pro Kategorie – BioTech, MedTech oder Digital Health) für den internationalen EIT Health Business Plan Wettbewerb 2016 in Barcelona auszuwählen. Fast 60 Teilnehmer aus den Bereichen Gesundheit, Entrepreneurship und Investment nahmen an der Veranstaltung teil.

Auch die Kasseler Stottertherapie war mit einem 3-minütigen live Pitch unter den 14 Start-up Teams vertreten, um die Therapieplattform „freach“ und deren Einsatz in der sprachbasierten Online-Therapie vorzustellen.

> Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier [PDF]

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24. Juni 2016

E-Health als Boomsegment in der Start-up-Welt

“E-Health, Telemedizin und digitale Gesundheitsversorgung sind längst in aller Munde. So werden immer mehr telemedizinische Angebote, Apps und digitale Anwendungen von den Krankenassen übernommen.

Deutsche-startups.de informiert in ihrer Rubrik „5um5“, in der jeden Tag um Punkt 5 Uhr 5 wissenswerte Fakten, bahnbrechende Tipps oder hanebüchene Anekdoten rund um ein startupaffines Thema, veröffentlicht werden, über 5 E-Health-Apps, für die Krankenkassen ein Rezept ausstellen.

Auch das Online Konzept der Kasseler Stottertherapie wird hier erwähnt.

> Den vollständigen Beitrag finden Sie hier [URL]


16. Juni 2016

Stottertherapie – Neue Studie stellt bisherige Annahme auf den Kopf

Kassel, 14.06.2016 – „Kann eine methodenintegrierende globale Sprechrestrukturierung negative Emotionen mindern?“

Der bislang in der internationalen Stotterforschung bestehende Konsens, dass eine sprechtechnisch orientierte Stottertherapie zwar die Sprechflüssigkeit verbessert, die verfestigten negativen Gefühle und Belastungen jedoch erst durch zusätzliche therapeutische Maßnahmen wie eine kognitive Verhaltenstherapie verringert werden, wurde durch eine vor wenigen Tagen erschienene wissenschaftliche Studie widerlegt. Die Studie erschien am 15. Juni in der Logos, einer Fachzeitschrift für akademische Sprachtherapie und Logopädie.

Prof. Dr. Harald Euler, wissenschaftlicher Direktor des PARLO-Instituts im nordhessischen Calden, befragte 122 erwachsene und 58 jugendliche Personen, die an der Kasseler Stottertherapie „Fluency ShapingFluency Shaping: (fluency: Flüssigkeit, Fluss; shaping: formen) – Anders als andere SprechtechnikenSprechtechniken: Sprechtechniken helfen Stotternden, sich ein kontrollierteres und flüssigeres Sprechen zu erarbeiten. Hierbei gibt es eine Vielzahl verschiedener Ansätze und Herangehensweisen – alle verfolgen jedoch das Ziel, das Auftreten des Stotterns zu reduzieren., setzt „Fluency Shaping“ nicht erst an der auftretenden Sprechblockade an. Ziel ist ein durchgängiges weiches Sprechen, was zu einem flüssigeren Sprechen führt und SprechblockadenSprechblockaden: Als Blockaden werden die im Redefluss auftretenden Unterbrechungen durch Stotterereignisse beschrieben. Sie zeigen sich meist durch Wiederholungen und Dehnungen von Lauten, Worten und Sätzen sowie Blockierungen der Artikulation, Atmung und Stimmgebung. durch ein kontinuierliches Anwenden vorbeugt.“ teilnahmen. Zu verschiedenen Messzeitpunkten wurde mittels eines speziell für Stotternde konzipierten Fragebogens, der Einfluss des Stotterns auf das Leben gemessen.

Das von Prof. Euler so nicht erwartete Ergebnis stellt die bisherige Annhamen auf den Kopf. Nähere Informationen zu der Studie finden Sie in der Publikaton oder in der anlässlich der Veröffentlichung erschienenen Pressemitteilung.

> Die vollständige Publikation finden Sie hier. [PDF]

> Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier. [PDF]

31. Mai 2016

Online zum Sprecherfolg

SWRinfo.

Die weltweit erste, onlinebasierte Intensiv-StottertherapieIntensiv-Stottertherapie: Anders als bei der ambulanten Therapie, bei welcher der Stotternde den Behandlungsort regelmäßig aufsucht, verbleibt er bei der Intensivtherapie über einen gewissen Zeitraum in einem Therapiezentrum. Eine intensivere Behandlung und Betreuung des Patienten stellt sich ein. wurde vom Institut der Kasseler Stottertherapie in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse entwickelt. Das Online-Konzept der Kasseler Stottertherapie richtet sich an stotternde Jugendliche und Erwachsene und ermöglicht diesen, sich in den eigenen vier Wänden ein flüssigeres Sprechen zu erarbeiten.

Im Interview mit dem SWRinfo erzählt ein Teilnehmer von seinen persönlichen Erfahrungen im virtuellen Therapieraumvirtuellen Therapieraum: Bezeichnet in der Online-Stottertherapie ein Behandlungszimmer im Internet, in welchem sich der/die Patient/en und der Therapeut zu regelmäßigen Therapie- und Trainingseinheiten treffen..

4. April 2016

EU-Förderung für bahnbrechende Innovation aus Nordhessen

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung stellte vor Kurzem die erste Ausgabe der „Highlights“ des neuen hessischen Konsortiums „Enterprise Europe Network Hessen“ (EEN Hessen) für 2015 vor. Die Broschüre soll durch Beispiele erfolgreicher Projekte hessischer Unternehmen einen Einblick in die Arbeit des EEN Hessen geben.

Das EEN Hessen setzt sich aus fünf starken Institutionen – Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI), die Industrie- und Handelskammern Frankfurt am Main, Darmstadt und Offenbach am Main sowie die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen – zusammen und besteht seit einer EU-Ausschreibung 2015. Durch das EEN Hessen wird die Beratungskompetenz der einzelnen Partner gebündelt um hessische Unternehmen und Forschungsinstitutionen in allen Themen rund um Innovation und Internationalisierung zu unterstützen.

Die Kasseler Stottertherapie, welche zusammen mit der Silicon Planet GmbH und dem Syte Strategy Institute for Telemedicine die Therapieplattform „freach“ zur onlinebasierten Intensiv-StottertherapieIntensiv-Stottertherapie: Anders als bei der ambulanten Therapie, bei welcher der Stotternde den Behandlungsort regelmäßig aufsucht, verbleibt er bei der Intensivtherapie über einen gewissen Zeitraum in einem Therapiezentrum. Eine intensivere Behandlung und Betreuung des Patienten stellt sich ein. entwickelte, machte sich das Beratungsangebot des EEN Hessen zu nutzen. Von der Projektidee, über die Phase der Antragstellung für eine Durchführbarkeitsstudie, bis zur Phase der Reflexion nach dem ersten Scheitern und bis zur erfolgreichen Wiedereinreichung fand ein reger Austausch mit dem EEN Hessen statt.

In der aktuellen Ausgabe „Highlights des Jahres 2015“ wird von der Erfolgsgeschichte des Projekts „Teletherapie Stottern“ und den Erfahrungen des ärztlichen Leiters der Kasseler Stottertherapie, Dr. Alexander Wolff von Gudenberg, mit dem EEN Hessen berichtet.

> Die „Highlights des Jahres 2015“ finden Sie hier [PDF]



14. März 2016

Die KST auf der CeBIT

Vom 14. – 18. März 2016 findet die CeBIT, die weltweit größte Messe für Informationstechnik, in Hannover statt. Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Global Event for Digital Business“ und soll die globale Komponente hervorheben.

Auch die Kasseler Stottertherapie ist in diesem Jahr auf der CeBIT vertreten. Zusammen mit unseren Kooperationspartnern – Silicon Planet GmbH und dem Syte Strategy Institute for Telemedicine, beide mit Sitz in Hamburg – werden wir die Pläne der Fortentwicklung der Therapieplattform freach sowie die Erweiterung unserer digitalen NachsorgeNachsorge: Beschreibt sämtliche Aktivitäten und Veranstaltungen zur Auffrischung Vertiefung des Gelernten, der Vorbeugung und Minderung von Rückfällen sowie zur langfristigen Sicherung des Therapieerfolges. durch die App „easyspeach“ vorstellen.

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14. Januar 2016

Genetik-Studie mit stotternden Erwachsenen

Die stetige Erforschung des Störungsbilds Stottern ist uns ein großes Anliegen. Die genauen Ursachen des in der Kindheit entstehenden Stotterns sind bis heute unzureichend geklärt. Auch ist unbekannt, warum die Störung nur bei etwa einem Fünftel der betroffenen Kinder auch im Erwachsenenalter weiter besteht.

Durch eine Kooperation der Kasseler Stottertherapie mit der Georg August Universität Göttingen und einem humangenetischen Institut in München sollen in einer großen Studie die genetischen Grundlagen und das Ansprechen auf Stottertherapien untersucht werden.

Teilnehmen können Stotternde ab 18 Jahren, die dazu beitragen möchten, das Störungsbild zukünftig besser verstehen und behandeln zu können.

> Weitere Informationen zur Studie und zur Teilnahme finden Sie hier.


11. Januar 2016

Werde Dein eigener TherAPPeut!

Wie langfristig der Erfolg einer Stottertherapie ist, hängt größtenteils von der Qualität und der Struktur der entscheidenden Phase, der NachsorgeNachsorge: Beschreibt sämtliche Aktivitäten und Veranstaltungen zur Auffrischung Vertiefung des Gelernten, der Vorbeugung und Minderung von Rückfällen sowie zur langfristigen Sicherung des Therapieerfolges. ab. Natürlich spielt aber auch die Trainingsmoral und der Wille der Patienten, auch weiterhin den Sprecherfolg zu halten eine große Rolle.

Das konstante Bestreben der Kasseler Stottertherapie, die Übertragung des Erlernten in den Alltag weiter zu verbessern und zu unterstützen, führte erneut zu einer stottertherapeutischen Innovation, welche in Kürze das Konzept der Kasseler Stottertherapie ergänzen wird. So soll die bisher ausschließlich therapeutenunterstützte NachsorgeNachsorge: Beschreibt sämtliche Aktivitäten und Veranstaltungen zur Auffrischung Vertiefung des Gelernten, der Vorbeugung und Minderung von Rückfällen sowie zur langfristigen Sicherung des Therapieerfolges. der Kasseler Stottertherapie in Form von Auffrischungswochenenden und Online Sitzungen, um die neue Form der „digitalen Therapie“ ergänzt werden. Durch eine App – für Smartphone, Tablet oder PC – erhält der Patient die Möglichkeit, sich selbst zum Therapeuten zu machen. – Überall und zu jeder Zeit!

Erfahren Sie mehr über die digitale NachsorgeNachsorge: Beschreibt sämtliche Aktivitäten und Veranstaltungen zur Auffrischung Vertiefung des Gelernten, der Vorbeugung und Minderung von Rückfällen sowie zur langfristigen Sicherung des Therapieerfolges. der Kasseler Stottertherapie. − Es gibt auch etwas zu gewinnen!
>> Weitere Informationen finden Sie hier!




9. November 2015

Facharzt, Forscher, Firmenchef

Die Nationale Informationsplattform für Medizintechnik www.medizintechnologie.de berichtet über Dr. Alexander Wolff von Gudenberg. Als selbst vom Stottern BetroffenerBetroffener: Bezeichnet einen vom Stottern betroffenen Menschen. erzählt er von seiner eigenen Geschichte und seinem stetigen Bestreben, Patienten und Leidensgenossen neue Hoffnung zu geben. Er räumt mit häufigen Vorurteilen und falschen Annahmen auf und berichtet über die Erfolgsgeschichte und wichtigen Meilensteine der Kasseler Stottertherapie.

Knapp 20 Jahre nach Gründung des Institituts, über 2500 behandelten Patienten, mehreren Innovationen im Bereich der Stottertherapie, zahlreichen Auszeichnungen und immer neuen Ideen, ist Dr. Alexander Wolff von Gudenberg froh, dass er durchgehalten hat und Stotternden und Angehörigen neue Hoffnung im Kampf gegen das Stottern geben kann.

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„Alexander Wolff von Gudenberg vor der Kasseler Wilhelmshöhe. Hoch hinaus ging es auch für seine Kasseler Stottertherapie und die Sprachsoftware flunatic. Gudenberg ist selbst BetroffenerBetroffener: Bezeichnet einen vom Stottern betroffenen Menschen. und entwickelte in den vergangenen 20 Jahren die erfolgreichste Stottertherapie in Deutschland.“
Quelle: Tim Gabel



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