6. Januar 2017

Erweiterung des Nachsorgeangebots

Freiwillige Stabilisierungswochenenden für Kinder, Jugendliche & Erwachsene

Durch das erweiterte Nachsorgeangebot der Kasseler Stottertherapie erhalten stotternde Kinder, Jugendliche & Erwachsene ab 9 Jahren die Möglichkeit, das eigene Sprechen außerhalb der obligatorischen NachsorgeNachsorge: Beschreibt sämtliche Aktivitäten und Veranstaltungen zur Auffrischung Vertiefung des Gelernten, der Vorbeugung und Minderung von Rückfällen sowie zur langfristigen Sicherung des Therapieerfolges. aufzufrischen, neue Motivation zu tanken und andere BetroffeneBetroffene: Bezeichnet einen vom Stottern betroffenen Menschen. kennenzulernen. – Ganz gleich ob während des Therapiejahres oder danach.

Vorträge, Lesen, Diskussionen, Transferübungen und Alltagsstrategien sind nur einige der möglichen Therapieinhalte des Wochenendes. Selbstverständlich werden die Arbeitsschwerpunkte des Stabilisierungswochenendes an die eigenen Bedürfnisse und Ziele eines jeden Teilnehmers angepasst.

Die Stabilisierungswochenenden finden in Bad Emstal bei Kassel statt. Es handelt sich um ein Selbstzahlerangebot, dessen Kosten nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Nähere Informationen zu den Therapiekosten, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie den Therapie- und Mahlzeiten erhalten Sie durch Klicken auf den jeweiligen Termin.

Kinder von 9-12 Jahren
Freitag, 28.04. – Samstag, 29.04.2017
Freitag, 15.09. – Samstag, 16.09.2017

Jugendliche und Erwachsene ab 13 Jahren
Freitag, 24.02. – Sonntag, 26.02.2017
Freitag, 03.03. – Sonntag, 05.03.2017
Freitag, 19.05. – Sonntag, 21.05.2017
Freitag, 02.06. – Sonntag, 04.06.2017
Freitag, 13.10. – Sonntag, 15.10.2017

Sie haben Fragen rund um Ablauf, Abwicklung oder Anmeldung? – Kontaktieren Sie uns!

25. Oktober 2016

Ich musste viele Demütigungen einstecken

Spiegel Online „Rund ein Prozent der Bevölkerung stottert. Trotzdem verstecken sich noch immer viele BetroffeneBetroffene: Bezeichnet einen vom Stottern betroffenen Menschen., oft empfinden sie die Krankheit als traumatisierend. Schuld daran ist auch die Gesellschaft.“

Spiegel Online berichtet anlässlich des 19. Weltstottertages über Malte Spitz, Politiker Bündnis 90/Die Grünen, und Dr. Alexander Wolff von Gudenberg, Facharzt für Allgemeinmedizin, Stimm- und Sprachstörungen und Fachärztlicher Leiter des Instituts der Kasseler Stottertherapie. Beide sind selbst vom Stottern Betroffen und setzen sich für einen offeneren Umgang mit der Sprechstörung ein.

> Den vollständigen Artikel finden Sie hier [URL]

19. Oktober 2016

Flüssiger sprechen lernen am Bildschirm

Mandy Kettlitz vom Versorgungsmanagement der Techniker Krankenkasse erklärt das Online Konzept der Kasseler Stottertherapie und wirft einen Blick auf weitere Einsatzfelder für Teletherapie.

Die onlinebasierte Variante der Kasseler Stottertherapie wurde in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenasse entwickelt und ermöglicht die ortsunabhängige Behandlung von Stotternden in einem virtuellen Therapieraumvirtuellen Therapieraum: Bezeichnet in der Online-Stottertherapie ein Behandlungszimmer im Internet, in welchem sich der/die Patient/en und der Therapeut zu regelmäßigen Therapie- und Trainingseinheiten treffen. im Internet. Eine wissenschaftliche Studie zeigt, dass die teletherapeutische Behandlung am Bildschirm die gleiche gute Wirkung wie das konventionelle Präsenzverfahren – Therapie von Angsicht zu Angesicht – zeigt.

> Weitere Informationen zur Online Therapie finden Sie hier [URL]


12. Oktober 2016

Interventionsstudie: Teletherapie vs. Präsenzbehandlung

Die Wirkung teletherapeutischer Stotterbehandlung im Vergleich zu herkömmliche Präsenzbehandlung.

Im Rahmen der Studie wird die teletherapeutische Behandlung im virtuellen Raum mit der herkömmlichen Behandlung ohne vermittelnde Telemedien (Präsenzbehandlung vor Ort) – beides nach dem Verfahren der Kasseler Stottertherapie – verglichen.

Neben dem Vergleich der Patientengruppen hinsichtlich Alter, Geschlecht, vortherapeutischer Stotterfrequenz und vortherapeutischen Kennwerten, steht vor allem der Vergleich der Wirkung der Stotterbehandlung im Vordergrund der Studie. Hierfür wurden die objektiven (Prozentualer Anteil gestotterter Silben) und subjektiven (Emotionen und Gedanken in Verbindung mit dem Stottern) Sprechdaten beider Patientengruppen verglichen.

> Die vollständige Studie finden Sie hier [PDF]

7. Oktober 2016

Neue Leitlinie für Stottertherapie stellt jahrelange Praxis in Frage

Kassel, 07.10.2016. Um den ca. 800.000 Stotternden in Deutschland eine bessere Behandlung zu gewährleisten hat die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) eine neue Leitlinie herausgebracht. Unspezifische logopädische Behandlung, die  in Einzelsitzungen verabreicht wird, hat sich nach objektiven Kriterien als deutlich wirkungsloser erwiesen, obwohl sie in Deutschland seit vielen Jahren gängige Praxis ist. Unter dem Dach der AWMF sind 173 wissenschaftlich arbeitende medizinische Fachgesellschaften organisiert.

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22. September 2016

Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft

Initiative Gesundheitswirtschaft – Trend Gesundheitswirtschaft

Hat die Digitalisierung mittlerweile in nahezu allen Bereichen von Gesellschaft und Wirtschaft Einzug gehalten, blieben in der Gesundheitswirtschaft fundamentale Umwälzungen bislang aus. Doch längst wurde das Potential und die Chancen der digitalen Unterstützung der medizinischen und gesundheitlichen Versorgung erkannt und die Zahl der Start-Ups im Bereich E-Health steigt stetig.

Im aktuellen Trendreport der „Initiative Gesundheitswirtschaft“ wird über die neue Welt der Internetmedizin und die Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft als Chance für Start-Ups berichtet. Im Rahmen des Artikels wird auch das onlinebasierte Konzept der Kasseler Stottertherapie als „Best Practice in den verschiedenen Gesundheitsregionen“ genannt.

> Den vollständigen Artikel finden Sie hier [PDF]

19. September 2016

Computer hilft bei Anti-Stotter-Therapie

HR Hessenschau

„Die Digitalsieriung macht auch in der Medizin große Fortschritte, die für den Patienten große Vorteile bringen. Das Kasseler Institut für Stottertherapie hat eine eigene Therapiesoftware entwickelt, mit der den Patienten geholfen werden soll.“

Der Hessische Rundfunk berichtet in der Hessenschau über das Onlinekonzept der Kasseler Stottertherapie, welches die Behandlung von Stotternden in den eigenen vier Wänden, innerhalb eines virtuellen Therapieraums, ermöglicht.

> Den vollständigen Bericht finden Sie hier [URL]

8. September 2016

Stottern: Kampf mit den Silben

„Unseriöse Therapeuten locken stotternde Menschen mit Heilsversprechen. In einer neuen Leitlinie steht, was wirklich hilft.“

ZEIT ONLINE berichtet über die vor Kurzem erschienene Leitlinie für Redeflussstörungen, welche eine wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Handlungsempfehlung für Ärzte und Therapeuten darstellt und außerdem mit Vorurteilen gegenüber Stotternden aufräumen soll.

Wie sind Heilungsversprechen zu interpretieren? Worauf ist bei der Therapiewahl zu achten? Wie ist mit stotternden Kindern umzugehen? Welche Verfahren wurden als wirksam erwiesen? Von welchen Verfahren ist Abstand zu nehmen?

>> Den vollständigen Artikel finden Sie hier [URL]

26. August 2016

BILD berichtet über Stottern

Anlässlich der Veröffentlichung einer neuen Leitlinie zum Thema Redeflussstörungen berichtet BILD über die Sprechstörung Stottern. Die Leitlinie dient der Verbesserung der Diagnostik und Therapie von Patienten mit Redeflussstörungen und richtet sich an Ärzte und weitere, sich mit dem Thema Stottern befassende, Fachgruppen.

Bild berichtet im Rahmen des Artikels über die Sprechstörung ‚Stottern‘, wirksame Therapieansätze und warnt vor Therapien, von welchen BetroffeneBetroffene: Bezeichnet einen vom Stottern betroffenen Menschen. und Eltern die Finger lassen sollten. Des Weiteren wird die Geschichte zweier stotternder Kinder erzählt. Hier wird auch die Kasseler Stottertherapie erwähnt.

BildDie Zeit - Auszug

23. August 2016

Mobile Health Forum 2016

Digitale Gesundheit everywhere – 3. Mobile Health Forum 2016

Mobile Informations- und Kommunikationstechnologien gewinnen stetig an Bedeutung und bieten enorme Chancen. Immer mehr Krankenhäuser, Arztpraxen, Apotheken, Pflegeeinrichtungen, Krankenkassen und Versicherungen, Patienten und Privatleute nutzen mobile Endgeräte – Tablets, Smartphones, Apps, Wearables – für Vorsorge, Diagnostik und Therapie.

Am 31. August findet das 3. Mobile Health Forum in Frankfurt statt. Eröffnet wird die Veranstaltung von Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, welcher vor Kurzem die Kasseler Stottertherapie im Rahmen seiner Sommerreise besuchte, um sich über Telemedizin zu informieren.

Auch das Online-Konzept der Kasseler Stottertherapie wird durch Institutsleiter Dr. Alexander Wolff von Gudenberg vorgestellt werden.

Die Vorträge sowie zahlreiche Impressionen der Veranstaltung finden Sie hier:
>> 3. Mobile Health Forum [URL]